Finanzielle Analphabeten – Die ideale Kontostruktur

Finanzielle Analphabeten – Die ideale Kontostruktur

Im Buch «So Denken Millionäre – Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand» erläutert T. Harv Eker wie er sein Einkommen auf mehrere Kontos verteilt. Dies habe ich für mich angewandt, was für mich der Start war mich mit meinen Finanzen auseinander zu setzten. Gerne erläutere ich die Kontos und wie ich dies umgesetzt habe. 


Wie schon im letzten Blog geschrieben, war das Buch von T. Harv Eker mein Einstieg in den Umgang mit Finanzen. Das Buch hat mich einerseits dazu animiert für mich ein Budget zu erstellen und andererseits auch mein Einkommen auf verschiedene Konten zu verteilen. Jedes der Konten hat einen klaren Zweck. Dadurch hat man immer eine gute Übersicht, wie viel Geld man für die verschiedenen Bereiche im Leben zur Verfügung hat. 

Hier der Link zum Buch «So Denken Millionäre - Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand» von T. Harv Eker. Affiliate-LINK So Denken Millionäre  

Ich kann das Buch empfehlen, mir hat es zumindest geholfen den Einstieg zu Finanzen zu finden. Hier ganz kurz die Zusammenfassung aus dem Buch. T. Harv Eker sagt, dass das Mass unseres Wohlstands durch erlernte Denk- und Verhaltensmuster vorprogrammiert ist und dies lässt sich nur verändern, indem wir uns dieser Tatsache bewusst werden und aktiv eine neue Einstellung und die Denkweise von Millionären in unseren Verstand pflanzen. 

Aber wie schon gesagt, was ich aus diesem Buch mitgenommen habe, war sein Tipp, dass man sein Einkommen auf verschieden Konten verteilen soll nach einem fixen vordefinierten Schlüssel. Er erwähnte die folgenden Konten: 

  1. Laufende Ausgaben 50-55%
  2. Spasskonto 10%
  3. Spendenkonto 5-10%
  4. Rücklagenkonto 10%
  5. Weiterbildungskonto 10%
  6. Konto für finanzielle Freiheit (KFF) 

Lasst uns die verschiedenen Konten ansehen: 

  • Laufende Ausgaben 50-55%
    Das ist das Hauptkonto, von dem man alle Ausgaben bezahlt. Dazu gehören unter anderem Miete, Versicherungen, Auto und Essen. Dafür sollten in der Regel 50-55% von dem Einkommen drauf gehen. Die 50-55% sind natürlich nur ein Richtwert, sollte es mehr sein, was man zum Leben braucht, dann muss man entsprechend die Prozentzahlen von den anderen Konten nach unten korrigieren.
    Wenn man ein Budget erstellt hat, sieht man ganz genau, wie viel man im Monat, respektive pro Jahr für seine laufenden Ausgaben benötigt. Darum ist es auch so wichtig, dass man ein Budget erstellt. Ich habe in dem folgenden Post schon geschrieben, warum es wichtig ist, dass man ein Budget erstellt: LINK Warum brauche ich ein Budget
    Wenn man allerdings mehr als die empfohlene 50-55% von seinem Einkommen verwendet um seine laufenden Ausgaben zu decken, dann würde ich die Ausgaben nochmals überprüfen. Ich persönlich habe sogar weniger für meine laufenden Ausgaben verwendet. Dafür habe ich mehr auf mein Konto für Finanzielle Freiheit (KFF) getan. Denn ich fand schon damals das KFF das wichtigste Konto von allen. 

  • Spaßkonto 10%
    Eine der besten Ideen von T. Harv Eker finde ich das Spasskonto, oder wie ich es nenne «Spiel & Spass Konto». Das Hauptziel ist es langfristig finanziell Frei zu werden und möglichst viel Geld weg zu tun. Allerdings lebt man nur einmal und daher soll man sich auch etwas gönnen. Denn nur Sparen, dass man dann irgendwann mal etwas davon hat, ist ja ziemlich langweilig. Daher darf man das Geld das man auf dem Spasskonto hat, jeden Monat raus hauen.
    Der Hintergrund ist der folgende: Wenn man nur noch Sparen würde, und sich aber sonst nichts mehr gönnt, dann fängt das Unterbewusstsein irgendwann an, sich nur noch auf Sparen zu fokussieren. Man wird viel zu genügsam und gönnt sich gar nichts mehr. Zudem hat man so auch eine positive Einstellung zum Sparen, wenn man jeden Monat sieht, dass man sich etwas gönnt. Die Wahrscheinlichkeit ist dadurch viel geringer, dass man über die Strenge haut und sich nicht mehr an seine Sparziele hält.
    Zudem sagt T. Harv Eker, dass das Mass unseres Wohlstands durch erlernte Denk- und Verhaltensmuster vorprogrammiert ist und dies lässt sich nur verändern, indem wir uns dieser Tatsache bewusst werden und aktiv eine neue Einstellung und die Denkweise von Millionären in unseren Verstand pflanzen. Genau dies hat auch mit dem Spasskonto zu tun. Wenn man das Geld mit einem guten Gefühl ausgeben kann, dann zeigst Du dem Universum, dass man bereit ist, den Überfluss anzunehmen und auch wirklich Spaß mit dem Geld im Leben zu haben!

  • Spendenkonto 5-10%
    Das Spendenkonto dient in erster Linie natürlich dafür anderen zu helfen. Den obwohl wir im 21. Jahrhundert leben, gibt es noch so viel Ungerechtigkeit auf der Welt. T. Harv Eker sagt, dass man ausserdem lernen muss, loszulassen und dem Universum zu signalisieren, dass du Geld im Überfluss hat. Mit dem Spendenkonto lernt man auch seine Denk- und Verhaltensmuster zu verändern.

  • Rücklagenkonto 10%
    10% des Einkommen gehen auf ein extra Konto, welches man verwendet für unerwartete Sachen, Ausgaben die wir gegebenen Falls nicht im Budget haben und nicht zu den normalen monatlichen Ausgaben gehören. Dies sind Sachen wie, wenn einem mal die Waschmaschine kaputt geht, das Auto in die Werkstatt muss, das Haus einen neuen Anstrich braucht, oder man einfach Geld für Dinge braucht, die einfach auftauchen im Leben, was auch immer das sein mag. Zukünftig muss man sich dank dieser Methode keine Sorgen mehr machen, wenn einmal etwas unvorhersehbares ist. Das gibt ein unheimlich gutes Gefühl, auf diese Dinge vorbereitet zu sein.

  • Weiterbildungskonto 10%
    Weiterbildung ist ein sehr wichtiger Faktor, den viele Menschen vergessenen oder gar vernachlässigen. Dabei strebt der Mensch von Natur aus nach mehr Wissen. Zudem kann man durch Weiterbildungen langfristig mehr Geld verdienen und kommt somit seinem Ziel der finanziellen Freiheit deutlich schneller näher.
    Man kann denken, nette Idee mit dem 6 Konten Plan und dann in seinem Leben weitermachen wie bisher, oder man entscheidet sich etwas zu verbessern in seinem Leben und mit Hilfe von einer Weiterbildung mehr erreichen. 

  • Konto für Finanzielle Freiheit 10%
    Das wohl wichtigste Konto ist das KFF – Konto für Finanzielle Freiheit. Auf dieses Konto kommt Geld, das man nicht braucht zum Leben. Dieses Geld fasst man nie nie nie nie an. Das Ziel ist es, dass dieses Geld arbeitet und Zinsen erwirtschaftet. Die Zinsen, welches das Geld auf vom KFF erwirtschaften, darf man anfassen um zu leben. Ziel ist es, dass man mit diesen Zinsen einen Teil, oder im Besten Fall seinen ganzen Lebensunterhalt finanzieren kann. Sprich, dass man Finanziell unabhängig ist, also die Finanzielle Freiheit erreicht hat.  

Dies war die Übersicht der verschiedenen Konten aus dem Buch «So Denken Millionäre - Die Beziehung zwischen Ihrem Kopf und Ihrem Kontostand» von T. Harv Eker. Affiliate-LINK So Denken Millionäre   

Meine Konten sehen sehr ähnlich aus, aber ich habe noch zwei weitere Konten. Dies werde ich dann im nächsten Blog beschreiben, wie ich meine Konten aufgesetzt habe. 

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